Last Minute Prepper: Wie du überleben kannst, wenn du dich nicht vorbereitet hast

Mit deinen Vorbereitungen bis zur letzten Minute zu warten, ist wahrscheinlich das Dümmste was du tun kannst. Damit riskierst du nicht nur dein Leben, sondern auch das deiner Familie.
Die Realität ist doch aber, dass auch die Menschen, die vorgeben bereit zu sein, ihre Planungen und das Prepping nicht sehr ernst nehmen.
Egal wie viele Artikel ich oder andere Blogger schreiben, eine Mehrheit – sogar viele von denen, die diesen Artikel lesen – werden warten bis wirklich erst was passiert um mit dem Prepping zu beginnen.

Was du tun musst, wenn es zu einer Katastrophe / Krise / Crash kommt

Während Katastrophen wie Industrieunfälle, Erdbeben und Terroranschläge schwer vorherzusagen sind, neigen viele Katastrophen dazu, sich einige Tage vorher anzukündigen.
Dinge wie Wirbelstürme, Winterstürme und sogar Kriege oder soziale Unruhen bringen gewöhnlich eine Art Warnung mit sich, die mit der Krise verbunden ist.
Wenn du weißt, dass eine Notsituation naht, musst du schnell handeln.
Der größte Teil des Landes ist auch auf kleine Katastrophen schlecht vorbereitet und wird nach der Krise in Panik geraten.
Dies macht die Vorbereitung in letzter Minute so gefährlich, denn es kann dazu führen, dass das kurzfristige besorgen von Vorräten vielleicht sogar gefährlicher ist, als die Katastrophe selbst.

Das solltest du tun:

1. Deine erste Priorität ist das Delegieren von Aufgaben an alle Personen in deinem Zuhause oder in deiner Gruppe. Dies ist keine Ein-Mann-Herausforderung. Je mehr Menschen mit anpacken, desto leichter kann die Gefahr überwunden werden.

2. Beginne sofort mit dem Befüllen von allen Behältern mit Wasser, die du finden kannst.
Je nach Katastrophe kann die Wasserversorgung in der Stadt relativ schnell beeinträchtigt werden, so dass auch das aus deinem Wasserhahn austretende Wasser entweder versiegt oder nicht mehr trinkbar ist.
Wenn du einen WaterBOB hast, fülle ihn sofort. Falls nicht, dann fülle die Badewanne mit Wasser und decke sie mit Frischhaltefolie ab.
Wasser sollte immer die oberste Priorität haben, also erledige das schnell!

3. Gehen zur Bank und hebe so viel Geld wie möglich ab.
Elektronische Zahlungen sind alles andere als sicher, und alles von einem Cyberangriff auf die Banken bis hin zu Ausfällen im Stromnetz kann dazu führen, dass du keine Möglichkeit mehr haben wirst an dein Geld zu kommen und deine Last-Minute-Einkäufe zu machen.
Bargeld während einer Katastrophe zur Hand zu haben ist unerlässlich; rechne nicht mit dem Plastik in deiner Geldbörse!

4. Essen und Wasser einlagern. Decke dich mit Lebensmitteln ein, die du ohne kochen essen kannst und lange lagerfähig sind. Alles in Konservendosen bietet sich hier natürlich an.
Vergiss nicht, so viele Flaschen Wasser wie möglich zu kaufen.

5. Füllen deinen Tank auf. Fahr zur nächsten Tankstelle und tank voll. Wenn möglich fülle auch noch einige Benzinkanister. Nach Lebensmitteln und Wasser wird Treibstoff das nächste sein, dass ausverkauft sein wird.

6. Kaufen so viele Batterien wie möglich. Egal welche Größen. Batterien kann man in einem Notfall nicht genug haben.

7. Besorge Medikamente und Erste Hilfe Material. Schmerztabletten, Durchfallmedikamente, Pflaster, Verbände etc.
Wenn du an einer chronischen Krankheit leidest, gehe zu deinem Arzt und lass dir ein Rezept für so viele Medikamente wie möglich ausstellen.

8. Lade alles auf was einen Akku hat. Handys, Tablets, Laptops, Akkubatterien etc. Du weißt nicht, wie lange du noch Strom hast. Also nutze die Chance jetzt noch alle Geräte aufzuladen.

9. Sorge dafür, dass du es in deiner Wohnung auch ohne Heizung warm hast, bzw. im Sommer kühl. Lege Decken bereit und prüfe was du an warmer Kleidung hast und was du eventuell noch nachkaufen musst.

10. Schnapp dir einen Rucksack und stellen dir einen Fluchtrucksack zusammen. Lege Wechselkleidung, Nahrung, Wasser, wichtige Dokumente und Geld in den Rucksack. Falls es zu einer Evakuierung kommen sollte oder du aus anderen Gründen schnell deine Wohnung verlassen musst, hast du dann schon das wichtigste zur Hand.

Einige andere Gegenstände, die du brauchen wirst:

– Kerzen: Kaufe so viele, wie du finden kannst.
Backup-Solarmodule und Powerbanks.
– Hygieneartikel: Toilettenpapier, Seife, Zahnpasta, Müllsäcke, Bleichmittel, Alkohol und Reinigungsmittel.
– Ein Grill oder Gaskocher inkl. Brennstoff.

Wenn du diesen Artikel liest, weil gerade eine Katastrophe bevorsteht, VIEL GLÜCK!

Wenn du über diesen Artikel gestolpert bist und noch nie über Prepping nachgedacht hast, werde ich diesen Artikel mit der gleichen Warnung beenden, die ich zu Beginn gegeben habe:
Mit dem Prepping warten bis eine Katastrophe direkt bevorsteht, ist wahrscheinlich das Dümmste, dass du tun kannst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.