Panikraum (für Arme)

Spätestens seit dem Film “Panic Room” ist das Konzept von Panikräumen bekannt. Wenn jemand in dein Haus/Wohnung einbricht zieht man sich in den Panikraum zurück und kann von dort aus Hilfe rufen und ist so lange sicher dort bis diese eintrifft.
Der Panikraum ist daher nicht auf ein langfristiges überleben, wie bei einem Bunker ausgerichtet sondern wirklich nur um dort in Sicherheit zu sein, bis externe Hilfe eintrifft.

Auch wenn du der Meinung bist, dass du in der Lage bist irgendwelche Eindringline abzuwehren, gilt das nicht unbedingt für den Rest deiner Familie.
Daher solltest du darüber nachdenken einen Panikraum in deiner Wohnung einzurichten.

Das muss kein gepanzerter Anbau sein sondern kann zum Beispiel auch einfach dein Schlafzimmer sein.
Der Raum sollte auf jeden Fall weit weg von der Eingangstür, bzw. von möglichen Eintrittspunkten der Eindringlinge entfernt sein aber unbedingt über ein Fenster verfügen.

Mittelfristig kannst du darüber nachdenken eine Tür einzubauen die nicht nur aus Presspappe besteht sondern eine massive Tür, die sich nicht einfach aufbrechen lässt.
Für den Anfang ist das aber den Meisten wahrscheinlich zu teuer.

Sorge dafür, dass du die Tür nicht nur abschließen sondern auch verbarrikadieren kannst. Entweder in dem du einen Schrank o.ä. vor die Tür schiebst oder einen (Holz-)Keil unter die Tür klemmst.

Du kannst auch noch extra Dichtband zwischen Tür und Türrahmen anbringen und auch das Schloss von außen verschließen damit niemand Reizgas o.ä. in den Raum sprühen kann.

Was du außerdem unbedingt noch in deinem Panikraum haben solltest

  1. Einen Erste-Hilfe-Kasten
  2. Eine Taschenlampe. Am besten eine Taschenlampe mit Kurbel oder eine mit Netzteil, die immer am Strom hängen kann. Damit hast du immer eine voll aufgeladene Lampe dabei.
  3. Einen kleinen Feuerlöscher, Löschdecke oder ein Feuerlöschspray.
  4. Ein Notfall Telefon. Dafür kannst du ein günstiges Handy mit Prepaid SIM Karte benutzen. Am besten lässt du es immer am Strom hängen, damit der Akku auch im Notfall noch geladen ist.
  5. Wasser. Zum Trinken oder auch um Decken nass zu machen die man gegen Rauchgase unter die Tür klemmen kann.
  6. Etwas um sich gegen Eindringlinge verteidigen zu verteidigen. Da wir in Deutschland leben am Besten (nur) eine Schlagwaffe. Das gilt zumindest für Leute ohne Waffenschein. 😉
  7. Kabelbinder. Falls man den Eindringling tatsächlich überwältigen konnte, muss er irgendwie fixiert werden bis die Polizei eintrifft.
  8. Eine Notfallleiter. Hier kommt es drauf an, wie hoch du wohnst und ob es bei dir überhaupt möglich ist, aus dem Fenster zu fliegen. Wenn du körperlich fit bist, wäre vielleicht auch eine Abseilausrüstung was für dich.

Was muss noch unbedingt in deinen Panikraum und was sind deine Idee um sich zu Hause abzusichern?

One Comment on “Panikraum (für Arme)

  1. Naja, das Schlafzimmer ist immer die bevorzugte Wahl.

    Denn wenn du den Einbrecher frühzeitig bemerkst kannst di flüchten,

    ist dem nicht so, bleibt dir vermutlich kaum Zeit den “Panikroom” aufzusuchen.

    Also wo ist man meist und wo ist man wenn man deinen Einbrecher nicht kommen hört ?

    Richtig …… im Schlafzimmer am schlafen.

    Die Chance dort gut aufgehoben zu sein ist am grössten.

    An der Türe ein schloss welches nur einseitig bedienbar ist…… und schon ist das Überaschungsproblem gelöst.

    Die Türe selber sollte einen Stahlblechrahmen haben, ist auch oft verbaut und die Türplatte aus einer Phenol – Kunstharzverleimten – Papier-Schicht-Platte bestehen.
    Diese Platten sind sehr schwer, darum der Metallrahmen, man kann sie kaum bohren und schrauben, die Schrauben brechen gerne ab bevor sie drin sind. Man muss ganz exakt vorbohren damit die schrauben mit dem letzten Dreh sitzen.

    Diese Türen kann man kaum durchschiessen, 9 mm geht nicht durch, 223 vermutlich auch nicht, 308 eventuell…… Müsste man ausprobieren. Also ich hab mit denen schon gearbeitet, Bei uns gabs daraus die Platten für die Gartentische die das ganze Jahr draussen stehen.

    Mit so einer Türe seit ihr geschützt. Achtung, darauf achten das sie nicht nach oben aus den Angeln gehoben werden kann.

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