Vier Tipps für sparsame Prepper

Wenn man sich als Prepper auf alle verschiedenen Arten von Katastrophe oder sozialen Unruhen vorbereitet, kann man leicht tausende Euro ausgeben. Allerdings gibt es leider immer noch sehr viele Leute, die sich überhaupt nicht vorbereiten und vielleicht gerade mal zwei Dosen Linsensuppe zu Hause haben. Solche Menschen wissen schon bei kleineren und mittleren Krisen, wie zum Beispiel Hochwasser und längeren Stromausfällen oder Versorgungslücken durch starken Schneefall schon nicht mehr wissen, was sie als Nächstes essen können.

Daher sollte jeder Mensch ein kleines Vorratslager zu Hause haben um wenigstens auf die kleinen Krisen vorbereitet zu sein.
Mit den folgenden vier Tipps kannst du ein kleines Lager aufbauen ohne, dass es dich gleich arm macht.

Wasservorrat anlegen

Das wichtigste bei einem Vorrat überhaupt ist Wasser! Bei einem Stromausfall fallen auch die Wasserpumpen aus und der Hahn bleibt trocken.
Pro Person und Tag wird ein Vorrat von 4-5 Liter Wasser empfohlen. Damit ist nicht nur das Trinkwasser gemeint, sondern auch Wasser zum Kochen, Waschen und Klospülen etc.
Wasser im Supermarkt ist recht günstig. Du brauchst hier kein Markenwasser … nimm einfach das billigste Angebot. Am besten kaufst du stilles Wasser im 6er Pack. Das ist zwar in Plastikflaschen abgefüllt aber um mit deinem Vorrate anzufangen reicht es allemal.
Achte darauf das Wasser nur begrenzt haltbar ist und tausche es regelmäßig aus. Du kannst zum Beispiel bei jedem Wocheneinkauf einen 6er Träger mitnehmen. Preislich wird das kaum auffallen und du baust dir kontinuierlich deinen Wasservorrat auf.

 

Aufbau eines Essensvorrats

Nahrungsmittel in Dosen gibt es heutzutage in allen möglichen Sorten und Geschmacksrichtungen. Mit einer kleinen Auswahl an verschiedenen Dosennahrung (Suppen, Gemüse, Wurst, Fleisch, Obst, Brot) ist man schon besser vorbereitet als der Großteil der Bevölkerung.
Lebensmittel in der Dose sind mehrere Jahre lang haltbar und brauchen nur einen Dosenöffner. Im Notfall kann man den Inhalt der Dosen sogar kalt verzehren, da die Dosen bereits bei der Herstellung vorgekocht sind.
Wichtig ist, dass man beim Kauf darauf achtet, möglichst viele Produkte zu kaufen, die man auch selbst gerne isst.
Auch wenn der Inhalt theoretisch ewig haltbar ist, schadet es nicht, die Dosen ab und zu durch neue zu ersetzen und die alten zu verbrauchen.

 

Kaufe größere Mengen

Oft gibt es Sonderangebote bei denen größere Mengen zu günstigeren Preisen angeboten werden. Schlage hier zu und decke dich gleich mit einem größeren Vorrat ein.
Achten beim Einkauf daher immer auch auf Sonderangebote und denke daran, ebenfalls deine Vorräte an Batterien, Kerzen, Streichhölzern aufzubauen, wenn davon etwas im Angebot ist.
Viele Prepper kaufen auch direkt im Großhandel ein, da man hier leichter größere Mengen bekommt. Achte aber hier unbedingt auf die Preise. Diese sind nicht immer günstiger als im Supermarkt oder Discounter.

 

Kaufe Planen

Klingt erstmal komisch. Aber mit Planen, also dünnen, blickdichten, größeren Plastikfolien, kann man in Krisensituationen eine Menge machen.
Man kann mit einer Plane zum Beispiel Regenwasser auffangen, man kann etwas blickdicht abhängen, ein Notzelt bauen und Dächer abdecken (z.B. nach einem Sturmschaden).
Man kann mit einer Plane auch Gegenstände abdecken, wenn man nicht möchte, dass diese von anderen gesehen werden sollen.
Planen kann man günstig kaufen und zu seinem Vorrat legen.

Mit diesen vier sehr einfachen und kostengünstigen Tipps kann jeder, der mit dem Preppen anfangen möchte, seiner Familie einen Mindestschutz bieten.

 

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