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Jahresplan Prepping

Der Prepping ein Jahresplan – Einführung

Wenn man die Nachrichten schaut, sieht man eine Menge Dinge wegen derer man sich Sorgen um die Zukunft machen kann. Zwischen Naturkatastrophen, Kriegen, Gewalt und ständiger Gefahr einer Finanzkrise, ist es oft nicht einfach keine Angst um die eigene oder die Sicherheit der Familie zu haben.

Mit dem Ein Jahres Vorbereitungsplan lernst du, wie du dich vorbereitest und dich bereit machst für Situationen wie:

  • Einer Evakuierung durch einen Notfall, wie Hochwasser, Feuer, Wirbelstürme oder der Austritt von Gefahrenstoffen
  • Ausfall von Strom und/oder Wasser für mehrere Tage oder Wochen
  • Eine Quarantäne oder Ausgangssperre
  • Terrorangriff mit biologischen oder chemischen Waffen
  • Arbeitslosigkeit oder eine Wirtschaftskrise

Du weißt nie, wann ein Notfall oder eine Krise eintrifft, aber du kannst sicher sein, dass du irgendwann in deinem Leben mit einer solchen Situation umgehen musst.
Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist, du brauchst dir keine Sorgen zu machen, wenn du vorbereitet bist.

Es gibt 3 Hauptbereiche, die abgedeckt werden müssen, wenn Du für jede Art von Katastrophe vorbereitet sein willst. In den folgenden Artikeln wirst du jeden Monat an deinem Plan und deiner Vorbereitung arbeiten.

Die 3 Hauptbereiche sind:

  1. Der 72 Stunden Notfall Rucksack 

Ein 72 Stunden Notfall Kit ist auch bekannt als “Bug out Bag“.
Dieser Rucksack wird dir helfen, im Falle einer Evakuierung, die ersten 3 Tage überstehen zu können. Der Rucksack sollte immer gepackt und griffbereit sein.
Die Idee hinter dem 72 Stunden Notfall Rucksack ist, dass du lange genug durchhältst bis du an einem sicheren Zufluchtsort angekommen bist.

Der Rucksack ist nur für einen kurzen Zeitraum gedacht und sollte daher nur das nötigste umfassen, was man unterwegs auch brauchen kann.

  1. Langzeit Nahrungsvorrat und Wasser

Viele Notfälle sind nur von kurzer Dauer aber es kann die Zeit kommen, da musst du mehr als nur 3 Tage überstehen.
Es ist möglich, dass es bei einer größeren Katastrophe Wochen oder sogar Monate dauern kann, bis man die Dinge, die man für sich und seine Familie benötigt, bekommen kann.

Erinner dich an die letzten Katastrophen (Schneestürme, Hochwasser etc.), die du in den Nachrichten gesehen hast. Das erste was passierte war, dass die Supermärkte leer waren. Und das waren meist nur kurzzeitige Katastrophen.
Mit einem eigenen Vorrat musst du dich nicht mit verzweifelten Menschen anlegen, wenn es nach einer Katastrophe zu Versorgungsengpässen kommt.

Es gibt noch andere Probleme bei denen ein eigener Langzeitvorrat sehr hilfreich ist.
Zum Beispiel, wenn du plötzlich arbeitslos bist und du mit einem Bruchteil von deinem früheren Einkommen auskommen musst.
Wenn du weißt, dass du genug zu Essen hast, dann ist dir damit schon mal eine Last von den Schultern genommen. Außerdem kannst du das Geld was du dann noch bekommst für andere Grundlegende Dinge nutzen.

Du beginnst mit einem dreimonatigen Vorrat. Wenn du erstmal einen dreimonatigen Vorrat hast, dann kannst du diesen weiter ausbauen, bis du einen Jahresvorrat hast.

  1. Unterkunft und Sicherheit

Dein 72 Stunden Notfall Rucksack enthält ein Notfallzelt, bzw. eine Plane damit du eine Notfallunterkunft hast. Aber du musst auch darüber nachdenken, wie du deine Wohnung oder dein Haus absichern und darin lange durchhalten kannst.

Deine Überlegungen sollten enthalten:

  • Hygiene- und Sanitärequipment – Gute Hygiene beugt Krankheiten und Seuchen vor und macht das Leben wesentlich angenehmer.
  • Heizung – du musst dich auch auf kalte Temperaturen vorbereiten und dafür sorgen, dass wenigstens ein Bereich deiner Wohnung/Haus beheizt werden kann
  • Kochmöglichkeiten
  • Treibstoff zum Kochen von Speisen – Das kann eine Vielzahl von Methoden zur Zubereitung von Speisen enthalten.
  • Verteidigung – Du musst deine Familie schützen und das was du gelagert hast.
  • Licht und Strom – Wie siehst du nachts und ohne Strom deine Ausrüstung?
  • Kommunikation – Wie willst du mit anderen über Distanzen kommunizieren?
  • Erholung – Wenn Du für eine lange Zeit zu Hause festeckst, kann dich das verrückt machen, wenn du nichts zum Ablenken oder Entspannen hast.

Wenn du in den genannten drei Bereichen komplett vorbereitet bist, fühlst du dich viel sicherer und hast ein starkes Fundament um deine Kenntnissen, Fähigkeiten und Vorräten zu erweitern.

 

Du fühlst dich überwältigt?

Eines der größten Hindernisse, die Einzelpersonen und Familien davon abhalten, dass zu tun, was für das Überleben benötigt wird, ist das Gefühl, überwältigt oder überfordert zu sein. Es gibt viel zu lagern und zu lernen, also wie fängst du überhaupt an?
Es scheint einfacher, es auf später zu verschieben und dann darüber nachzudenken, aber wenn ein Notfall kommt, wird es zu spät sein.

Dieser Leitfaden macht den Prozess der Vorbereitung viel überschaubarer, indem du dich jeden Monat nur auf einen Teil konzentrierst.
Jeder Schritt, den du machst, wird eine Verbesserung sein. Und nachdem du genug kleine Schritte gemacht hast, wirst du plötzlich erkennen, dass du deine Ziele erreicht hast.

Das andere Problem, dass die meisten Menschen haben sind die Finanzen. Für die meisten Menschen ist es nicht möglich, alles sofort zu kaufen, was sie brauchen. Wenn Du ein begrenztes Budget hast, kann es sich anfühlen als wenn du keine Möglichkeiten hast, das zu kaufen, was du zur Vorsorge brauchst.

Die folgenden Artikel sind darauf ausgelegt, dass du jeden Monat für 12 Monate etwas tust, um deine Vorbereitungsziele zu erreichen.
Jeder Monat/Artikel enthält die folgenden Abschnitte:

  • 72 Stunden Notfallrucksack
  • Langzeitvorrat – Vorschläge für eine 3- und 12monatige Versorgung
  • Unterkunft und Sicherheit – Vorschläge für eine 3- und 12monatige Versorgung
  • Ziele und Fähigkeiten für den Monat, die dich deiner langfristigen Planung näherbringen

Jeder Abschnitt erklärt, was du für diesen bestimmten Monat tun solltest, um alle deine Vorbereitungsziele innerhalb eines Jahres zu erfüllen. Aber du kannst den Plan, je nach deinem Budget, flexibel gestalten.

Wenn du alles planst, was in den Artikeln empfohlen wird und auch umsetzt, dann bereite dich darauf vor, dass du einen Teil deines verfügbaren Einkommens für deine Vorbereitung einsetzen wirst.
Wenn du in einem Monat nicht genug Geld zur Verfügung hast für deinen Langzeitvorrat und deinen 72 Stunden Notfallrucksack, dann fokussiere dich in diesem Monat nur auf den Notfallrucksack.

Dein 72 Stunden Notfallrucksack ist das erste Ziel was du erreichen solltest. Damit bist du schon mal auf viele Notfälle vorbereitet.

Du musst diesen Plan nicht eins zu eins befolgen. Nutze ihn als eine Richtlinie.
Das ist kein “Alles oder Nichts” -Ansatz. Stattdessen mach das Beste, was du kannst und weißt, dass du besser dran bist, als wenn du nichts getan hättest.


Fang einfach an

 Auch wenn es drei Jahre dauert, bis du alles zusammengetragen hast, bist du besser dran als die meisten anderen Menschen.
Bei vielen Menschen würden Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen oder andere Notfälle Angst und Panik verursachen.
Aber wenn du Vorräte für deine Familie gelagert hast und du weißt, dass du in einem Notfall überleben könntest, musst du dir keine Sorgen machen.


Eine Sache, die du im Kopf behalten solltest

 Es ist wichtig, wenn du dabei bist, deine Vorräte zu besorgen, dass du nur Lebensmittel lagerst, die du auch magst. Ja klar, bei einem Notfall wirst du wahrscheinlich dankbar sein, für jedes Essen, dass du hast. Aber wenn du etwas schon vor einem Notfall nicht mochtest, dann wirst du es bei einem Notfall auch nicht mögen und deine Moral wird darunter leiden.
Wenn du ein Lebensmittel auf einer Liste siehst, dass du nicht magst, überlege die einen Ersatz, der mehr Sinn für dich und deine Familie macht. Stelle sicher, dass du genug kaufst.

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