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Finanzen

Die Coronakrise schlägt zu – Arbeitslosigkeit!

So, wie wahrscheinlich tausende Menschen, wurde ich auf Grund der Corona Krise und sinkenden Aufträgen vor einigen Tagen entlassen. Nun sehe ich mich auch der Herausforderung gegenüber mit deutlich weniger Geld als vorher auszukommen.
Die letzten 12 Monate habe ich nur sehr wenig verdient, da ich nach der Trennung von meiner Frau nur noch 30 Stunden gearbeitet habe, um für meinen Sohn da zu sein.
Das wird sich nun im Arbeitslosengeld wiederspiegeln, das vermutlich zwischen 800 und 950 Euro pro Monat liegen wird.
Jetzt heißt es also den Gürtel sehr eng schnallen und unnötige Ausgaben vermeiden.

Leider geht es vielen Menschen so wie mir gerade und es werden noch mehr Menschen ihren Job verlieren, wenn die Krise noch länger andauert …. und danach sieht es leider aus.
Auch, wenn die Corona Krise vorbei ist, wird danach eine schwere Wirtschaftskrise folgen. Logisch, wenn gerade nichts produziert und verkauft wird und dazu noch die Leute entlassen werden, die dann natürlich kaum noch konsumieren, setzt das eine Spirale nach unten in Gang.

Wir müssen uns also nicht nur auf schwierige Monate, sondern wahrscheinlich sogar sehr schwierige Jahre vorbereiten. Auch eine galoppierende Inflation kann laut Experten nicht ausgeschlossen werden.
Wie man sich vorbereiten soll, wenn das Geld gerade so zum Überleben ausreicht und dann auch noch weniger wert wird? Ganz ehrlich?! Keine Ahnung!

Einen ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln habe ich. Aber davon kann man keine Rechnungen zahlen. Selbstverständlich werde ich versuchen einen neuen Job zu finden. Aber ob das in der aktuellen Situation zeitnah klappt, wage ich zu bezweifeln. Ich werde zusätzlich noch versuchen etwas Geld nebenbei durch kleine Nebenjobs und als Online Marketing Freelancer zu verdienen. Das fühlt sich zwar sehr nach Tagelöhner an, aber was bleibt mir übrig?
Mich nur auf das Arbeitslosengeld zu verlassen will ich nicht. Zumal das auch kaum ausreicht, um über die Runden zu kommen.
Da merkt man auch erstmal wie gut man es doch hatte und lernt die Leute zu bewundern, für die ein Nettolohn von 800 Euro der Normalfall ist.

Außer mehr zu verdienen bleibt mir dann natürlich noch das Sparen. Eigentlich lebe ich schon recht sparsam und kaufe fast nur frische unverarbeitete Lebensmittel. Dabei werde ich jetzt noch mehr auf günstige Angebote von Saisongemüse achten und davon gleich mehr kaufen und einfrieren, bzw. einkochen. Der Selbstversorger Balkon war ja eh schon in Planung und die ersten Samen sind bereits im „Frühbeet“ eingepflanzt. Das werden zwar keine riesigen Mengen werden aber es spart ein paar Euro und Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Mal schauen, wie sich die nächsten Monate entwickeln werden und hoffen wir mal, dass wir alle gesund und heil durch die kommende Scheiße durchkommen.

Seit ihr vielleicht in einer ähnlichen Situation oder lebt ihr generell von sehr wenig Einkommen? Was sind eure Erfahrungen und Tipps dazu?

Bleibt gesund!

2 Comments

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  • Hi City-Prepper,
    an dieser Stelle mal ein großes Danke. Dein Blog ist echt super.
    Tut mir leid was dir passiert ist, ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es bald wieder bergauf geht.
    Mach weiter so und lass dich nicht unterkriegen. LG!

    • Hallo Coco,

      vielen Dank für deine Worte. Ich denke, dass ich trotz Arbeitslosigkeit immer noch besser da stehe als viele andere Menschen in diesem Land.
      Da ich ein positiver Mensch bin weiß ich, dass es auch wieder bessere Zeiten kommen werden.

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