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Prepping

G20 in Hamburg – Eine Blaupause für soziale Unruhen?

Viele Prepper bereiten sich auf den Zusammenbruch der sozialen Ordnung vor. So ein Zusammenbruch stellt man sich in den meisten Fällen so vor. dass Banden von Kriminellen plündernd und mordend durch die Straßen ziehen und die Polizei oder die Armee nicht mehr in der Lage sind diese Situation wieder in den Griff zu kriegen und für Ordnung zu sorgen.
Aber ist so etwas überhaupt realistisch und wie kann so ein Szenario aussehen?

Die Meisten werden sich an die Bilder der G20 Krawalle von 2017 in Hamburg erinnern. Hier hat eine schlampige Polizeiführung dazu geführt das über mehrere Tage in einigen Straßenzügen von Hamburg praktisch kriegsähnliche Zustände herrschten. So schildern es zumindest die Anwohner dieser Straßen.

Besonders der Abend des 7. Juli ist in Erinnerung geblieben. Im Schanzenviertel bauten bis zu 500 Personen (Polizeiangaben) Barrikaden, plünderten Läden, zerstörten Autos und legten Brände. Sie nahmen dabei keine Rücksicht darauf, ob sie mit ihren Aktionen auch das Leben von Familien und Kindern gefährden.
Was machte die Polizei? Die Polizisten verweigerten, wegen befürchteter Lebensgefahr, den Befehl zum Vorrücken. Das muss man sich mal genau durch den Kopf gehen lassen … Einsatzkräfte, die dafür zuständig sind die Menschen in Deutschland zu beschützen, verweigern den Anwohner im Schanzenviertel, in deren Häusern Brände gelegt werden, die Hilfe!
Das wäre als, wenn die Feuerwehr verweigert in ein brennendes Haus zu gehen um Menschen zu retten.

Beim G20 Gipfel konnte sich die Polizei lange im Voraus vorbereiten und der Gipfel war nur in einer einzigen Stadt!

Was aber wäre erst bei einer länger andauernden Krise (z.B. einer Wirtschaftskrise wie in Griechenland) los, wenn der Polizei in allen Städten Menschenmengen gegenüber stehen, die nicht nur mit Steinen und Flaschen bewaffnet sind und nur Randale machen wollen sondern “Gangs” die mit Messern, Baseballschlägern und vielleicht sogar Schusswaffen bewaffnet sind?!
In solchen Fällen würde die Polizei Stadtbezirke, die jetzt schon als “Problembezirke” oder Ghettos gelten, nicht mehr betreten und den örtlichen Banden überlassen.
Die Bewohner dieser Bezirke wären damit dem Willen der herrschenden Banden ausgeliefert.

Auf die Polizei und die Behörden ist im Ernstfall kein Verlass. Der Staat ist einfach nicht in der Lage während einer deutschlandweiten Krise für die Sicherheit aller Bürger zu sorgen.
Jeder Prepper muss sich mit diesem Problem befassen und sich Gedanken machen, was man in diesem Fall tun wird.
Schafft man es rechtzeitig zu fliehen?
Wenn nicht, wie kommt man möglichst unbeschadet mit seinen Vorräten aus dem Gefahrengebiet raus?
Ist man in der Lage sich wirksam zu verteidigen?

Mach dir darüber Gedanken und entwickel für dich mehrere Notfallpläne und übe diese auch regelmäßig.

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