Prepping

Kriegsvorbereitungen

Nachdem russische Truppen erneut in die Ukraine einmarschiert sind, kann man einen neuen Krieg in Europa wohl nicht mehr ausschließen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass der Krieg bis zu uns nach Deutschland kommt, immer noch gering ist, sollte man sich auf einen möglichen militärischen Konflikt bei uns vorbereiten.

Ich gehe davon aus, dass ein möglicher Krieg mit konventionellen Waffen und nicht mit Atomwaffen ausgetragen wird. Darum werde ich auf das Strahlenschutz etc. hier nicht eingehen.
Als erstes solltest du dir Gedanken machen ob du bei einem militärischen Konflikt zu Hause bleiben willst/kannst oder ob du einen anderen Ort zum Schutz aufsuchen musst. Das hängt davon ab wo du wohnst und ob es militärisch interessante Ziele in deiner Umgebung gibt.
Über die Flucht von deinem Wohnort habe ich hier schon mal einen kurzen Artikel geschrieben.

In jedem Fall ist jetzt die richtige Zeit um deine Fluchtrucksäcke auf aktualität zu prüfen und eventuell neu zu bestücken. Schaue auch wie es um deine Vorräte bestellt ist. Hast du genügend Wasser und Lebensmittel um einen längerfristigen Ausfall der Nahrungsversorgung zu überstehen. Im Idealfall solltest du Vorräte für 3 Monate zu Hause haben. Über die Prepper Basics solltest du im besten Fall schon bescheid wissen. Falls nicht oder du dein Wissen nochmal auffrischen willst, kannst du das hier nachlesen.
Das wichtigste dabei ist natürlich Wasser. Entweder du stellst dir so viele Wasserkästen (am besten Glasflaschen) wie möglich in die Wohnung. Zusätzlich kannst du dir auch noch Wasserkanister besorgen, die du kurzfristig mit Leitungswasser befüllen kannst.
Auch ein Wasserfilter und Entkeimungstabletten gehören in deinen Vorrat.

Wichtig ist, dass du dir auch Nahrungsmittel einlagerst, die du ohne kochen zubereiten und essen kannst. Das sind zum Beispiel die altbekannten Panzerkekse oder auch NRG-5 Notnahrung.
Für den kleinen Geldbeutel reichen hier aber auch Milch, Haferflocken und Zucker. 😉

Bei einem Angriff werden mit Sicherheit auch Kraftwerke und Stromleitungen beschädigt.
Rechne daher auch jedem Fall auch mit einem längerfristigen Stromausfall und decke dich schon frühzeitig mit Batterien, Akkus, Powerbanks und im besten Fall auch einem Solargenerator ein.

 

 

 

Hier und hier habe ich schon mal was zum Thema Stromausfall geschrieben.

Egal ob du zu Hause bleiben oder deinen Wohnort verlassen willst, musst du auch kontrollieren ob du passendes Schuhwerk (Wanderstiefel) und strapazierfähige und passende Kleidung für alle Familienmitglieder hast. Nichts wäre schlimmer als, wenn dem Kind auf der Flucht plötzlich die Schuhe drücken oder die Regenjacke zu klein ist und du dann keinen adäquaten Ersatz auftreiben kannst.

Soviel zu den kurzfristigen Maßnahmen, die du jetzt noch unternehmen kannst. Hier findest du noch mehr Infos zu kurzfristigen Prepping Möglichkeiten.
Wichtig ist, dass du jetzt handelst und nicht noch länger wartest. Auch wenn es kein Krieg ist der kommt, kann es zu jeder Zeit zu einer anderen Krise oder Katastrophe kommen auf die vorbereitet sein musst.

 

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  • Selbst wenn die Kämpfe ausbleiben, wird der Energiemangel spürbar, die Lieferkette wird beeinträchtigt, jetzt müssen Sie einen Garten anlegen, Fähigkeiten erwerben und wichtige Materialien beschaffen, was es wert ist, zu wissen, wie man Kerzen herstellt, wenn Sie nicht wissen, wie man die Dochte macht Canning ist eine interessante Fähigkeit, und wenn Sie sich militärisches Material aneignen, ist es besser, es gelesen zu haben und es nicht zu brauchen, als es auf die harte Tour zu lernen.

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