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Finanzen Prepping

Mehr als eine Einkommensquelle – Warum das Leben von Gehalt zu Gehalt gefährlich ist

Die meisten Menschen in Deutschland leben von einem Job als Angestellter oder Arbeiter und bekommen einmal pro Monat Ihr Gehalt ausgezahlt. Warum das gefährlich sein kann und welche Alternativen es gibt, erfährst du in diesem Artikel.

Fast jeder Mensch, egal wie viel er verdient, lebt von einem Gehalt zum nächsten und am Monatsende ist bei den Meisten auch schon Ebbe in der Kasse und man wartet schon sehnsüchtig auf das nächste Gehalt.
Warum soll es gefährlich sein? Man bekommt doch regelmäßig sein Gehalt. Darauf kann man sich verlassen.

Von wegen! Was ist, wenn die Firma, für die du arbeitest, plötzlich in Zahlungsschwierigkeiten kommt?!
Du deinen Job verlierst?!
Du lange krank wirst und dann nur noch Krankengeld bekommst … dir also ein Drittel deines Einkommens wegbricht?!
Du eine unerwartete hohe Rechnung bekommst, die du nicht bezahlen kannst?!

Jetzt brauchst du etwas um das fehlende Geld auszugleichen. Wenn es passiert ist, ist es … wie immer beim Preppen, zu spät. Also bereite dich jetzt vor.
Was kannst du also tun um von mehr als nur deinem Gehalt zu leben?

Hinweis: Alle genannten Vorschläge kenne ich aus eigener (positiver) Erfahrung und kann daher mit Sicherheit sagen, dass man kein Finanzgenie sein muss und auch keine 100 Stunden pro Woche dafür arbeiten muss (es sei denn man will es).
Nicht jeder Vorschlag kann von jedem gleich umgesetzt werden. Bei einigen ist Zeit und/oder Vorwissen erforderlich. Such dir also das raus, was zu dir passt und bilde dich auch beim Thema Finanzen weiter. Ich gebe dir hier keine Anleitung wie etwas funktioniert, sondern nur Tipps und Vorschläge was man machen könnte. Umsetzen und lernen musst du es selbst. Auch beim Thema Recht und Steuern musst du dich selbst belesen, bzw. beraten lassen. Eine Rechts- oder Steuerberatung ist das hier nicht.

 

1. Spar- oder Tagesgeldkonto
Heutzutage keine Einkommensquelle mehr aber einen Notgroschen solltest du dir ansparen. Versuche mindestens 10% deines Einkommens zu sparen, bis du einen Betrag erreicht hast, der deine monatlichen Kosten für 6 Monate decken kann. Dass das nicht innerhalb von ein paar Monaten zu schaffen ist, ist klar. Aber fang an und bleib dran!

2. Dividenden Aktien
Heutzutage ist es sehr einfach Aktien zu kaufen. Mit ein bisschen Recherchearbeit, kann man sich ein solides Grundwissen aufbauen um in den Aktienhandel zu starten. Wertpapier Sparpläne gibt es bereits ab 25 Euro pro Monat. Kostenfreie Depots gibt es unter anderem bei der DKB Bank oder Smartbroker.

3. Eine Selbstständigkeit im Nebenerwerb
Vielleicht hast du ein Hobby oder eine Fähigkeit, mit der du nebenbei noch Geld verdienen kannst. Heutzutage kann fast jeder mit YouTube, Twitch, Instagram oder einem Blog nebenbei ein paar Euro verdienen. Du kannst auch Produkte über Amazon oder Ebay verkaufen oder als Freelancer arbeiten. Gerade in der heutigen Zeit, sind die Möglichkeiten hier fast unbegrenzt.

Denk aber daran, dass du die Selbstständigkeit offiziell beim Gewerbeamt anmelden musst.

4. Trödelmarkt
Das gehört korrekterweise eigentlich noch zu Punkt 3.
Wenn du Dinge hast, die du nicht mehr brauchst, kannst du diese auf dem Trödelmarkt oder bei Ebay (Kleinanzeigen) verkaufen. Es gibt tatsächlich Menschen, die nur vom An- und Verkauf von „Trödel“ ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
Du kannst auch Freunden oder Bekannten anbieten, ihr Zeug für sie zu verkaufen und dafür eine Gebühr kassieren. Sei kreativ.

5. P2P Kredite
Es gibt Plattformen wie, z.B.  Bondora , bei denen sich Privatpersonen Geld leihen können. Das verliehene Geld kommt von Privatpersonen, die dafür Zinsen erhalten (und das nicht wenig). Selbstverständlich kann es auch dazu kommen, dass ein Kredit mal nicht zurückgezahlt wird. Daher investiere ich selbst maximal 5 Euro pro Kredit und dafür dann in sehr viele Kredite. Informiere dich gut. Der Verdienst aber auch das Risiko sind nicht ohne.
Mittlerweile gibt es mit Estate Guru sogar Anbieter bei denen man ab 50 Euro in Immobilien investieren kann.

6.Tantiemen
Amazon macht es möglich das jeder heutzutage sein eigenes Buch veröffentlichen kann. Über Amazon KDP kannst du dich anmelden und dein geschriebenes Buch veröffentlichen. Du brauchst keinen Verlag mehr, der die meisten Bücher sowieso ablehnt.

7. Vermietung und Verpachtung
Wenn du ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück hast, was du nicht selbst nutzt, wirst du das vermutlich schon vermietet oder verpachtet haben.
Du kannst aber auch ein Zimmer, was du nicht nutzt über Air BnB vermieten. Achte hier aber darauf ob es in deinem Ort irgendwelche Bestimmungen dazu gibt. In Berlin zum Beispiel muss man sich als Vermieter bei Air BnB bei der Stadt registrieren.

8. Ein Nebenjob
Okay … das ist irgendwie einleuchtend aber auch hier ist es wieder ein Gehalt, was du beziehst. Du kannst dieses Geld aber nutzen um Geld in die oben vorgeschlagenen Dinge zu investieren oder einfach nur um dein Sparkonto auszufüllen.

 

Mit all diesen Vorschlägen wirst du (wahrscheinlich) nicht reich und vielleicht auch keine Tausend Euro pro Monat verdienen. Aber jeder Euro mehr kann dir helfen, damit du auf zukünftige Ereignisse besser vorbereitet bist.

Hast du noch weitere Ideen oder hast du vielleicht auch schon Erfahrungen mit den genannten Vorschlägen gemacht? Schreib es doch in die Kommentare.

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