fbpx
Prepping

Prepping im Alltag

Prepper hört nicht beim Horten von Lebensmitteln und Ausrüstung auf. Ein Prepper ist auch im Alltag bereit auf die verschiedensten Gefahren zu reagieren, sieht gefährliche Situationen voraus und ist ständig dabei etwas Neues zu lernen, dass ihn bei seinen Vorbereitungen weiterbringt.

Situative Aufmerksamkeit
Preppen heißt nicht nur, dass man sich auf einen Tag X vorbereitet, sondern dass man auch im täglichen Leben versucht Unfälle und kleinere „Katastrophen“ und ähnliches zu vermeiden.
Situative Aufmerksamkeit bedeutet, dass man sich der Umgebung und seiner möglichen Gefahren immer bewusst ist. Das ist also eigentlich nichts anderes als der gesunde Menschenverstand. Dieser ist in der heutigen Zeit leider bei vielen Menschen nicht mehr vorhanden. Die Menschen schauen nur noch auf ihr Smartphone, haben Kopfhörer im Ohr und kriegen nichts von der Welt um sie herum mehr mit. Sie merken nicht, dass sie im Weg stehen, sie hören keine Polizeisirenen, achten nicht auf den Verkehr und sind in ihrer eigenen kleinen Blase, wo es für sie keine Gefahren gibt. Zumindest denken sie das.
Situative Aufmerksamkeit bedeutet also zuallererst: Sei kein Smartphone Zombie!

Als Prepper musst du dir jederzeit darüber bewusst sein, was um dich herum geschieht. Wenn du Kopfhörer aufhast oder Musik im Auto hörst, dann stelle die Lautstärke nicht so hoch ein, dass du komplett von der Umwelt abgeschirmt bist. Um mitzubekommen, was um dich herum passiert, musst du in der Lage sein die Geräusche, Signale und auch Gespräche um dich herum mitzubekommen. Beobachte deine Umgebung. Sei dir immer bewusst in welcher Situation du dich gerade befindest, welche Menschen sich in deiner Nähe aufhalten und ob diese vielleicht eine potenzielle Gefahr darstellen könnten.
Das bedeutet nicht, dass du dich ständig ängstlich wie ein Erdmännchen umschauen sollst. Situative Aufmerksamkeit kann man sich antrainieren. Wenn du sie täglich praktizierst, wird sie dir in Fleisch und Blut übergehen und du wirst automatisch deine Umgebung „scannen“ und wissen welche möglichen Gefahren sich in deiner Nähe befinden und sie vermeiden können.

Kontinuierliches Lernen
Versuche jeden Tag etwas Neues zu lernen, lies Bücher und bilde dich weiter. Durch berufliches Wissen machst du dich wertvoller für deinen Chef und das verringert die Chancen bei einer Wirtschaftskrise entlassen zu werden. Außerdem erhöht eine berufliche Weiterbildung auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, um vielleicht eine bessere Stelle zu bekommen oder bessere Argumente bei einer Gehaltsverhandlung zu haben.
Aber nicht nur Wissen für den Beruf bringt dich weiter. Wenn du mehr über Finanzen, Politik und Wirtschaft lernst, kannst du die komplizierten Sachverhalte in diesen Bereich besser verstehen, daraus vielleicht eine kommende Krise erkennen und dich darauf vorbereiten, bevor andere Menschen etwas davon mitbekommen.
Zum Lernen gehört nicht nur das Lesen von Büchern, sondern auch das Erlernen von einer neuen Fähigkeit (Siehe mein Artikel über nützliche Fähigkeiten). Neue Fähigkeiten, wie zum Beispiel ein Handwerk, helfen dir, um im Alltag Reparaturen selbst auszuführen und nach einer Krise sind sie eine wichtige Fähigkeit, um zu überleben.

Lebenslanges Lernen sollte dir in Fleisch und Blut übergehen. Wenn du die Nützlichkeit dahinter erkennst, wird es keine lästige Pflicht (wie früher in der Schule) sein, sondern du wirst dich über alle neuen Möglichkeiten zum Lernen freuen.

Weitere Tipps zum Prepping und Krisenprävention im Alltag
Sei höflich und behandle andere Menschen mit Respekt. Sag bitte und danke, begrüße und verabschiede dich und halte dich an die gängigen Höflichkeitsformeln. Egal ob beim Einkaufen, beim Arzt, bei deinen Kollegen. Sei einfach höflich.
Klingt erstmal seltsam, dass man das Thema Höflichkeit beim Preppen hört. Aber vielleicht bist du mal auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen und genau dann werden sich die Menschen daran erinnern, ob du ein Arschloch bist oder ob du ihnen mit Höflichkeit und Respekt begegnet bist.
Im täglichen Leben hat man meistens mit immer denselben Menschen zu tun und vielleicht ist es gerade die Kassiererin in deinem Supermarkt, die dir nach der Krise noch die letzte Dose mit Essen aus dem Lager holt, weil sie weiß, dass du ein netter Kerl bist.

Egal ob Autofahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger, nimm im Straßenverkehr Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer, fahre (oder gehe) vorausschauend und halte dich an die Verkehrsregeln!
Wenn du als Fußgänger oder Fahrradfahrer an der Ampel stehst, versuche immer so zu stehen, dass der Ampelmast zwischen dir und den Autos ist. Wenn mal ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert, hast du (im besten Fall) den Ampelmast noch zwischen dir und dem Auto und erhöhst so deine Überlebenschancen.

Beachte den Arbeitsschutz. In jedem Beruf gibt es Regeln für den Arbeitsschutz. Auch wenn es manchmal nervt und vielleicht auch mehr Arbeit macht, die Regeln für den Arbeitsschutz gibt es nicht ohne Grund. Halte dich an die Regeln des Arbeitsschutzes, um Unfälle zu vermeiden.

Achte darauf, dass dein Smartphone immer zu mindestens 70% aufgeladen ist. Denn nur so ist sichergestellt, dass du im Notfall, wenn du dein Handy länger nicht aufladen kannst, trotzdem noch erreichbar bist, bzw. andere Menschen erreichen kannst. Außerdem kannst du dein Handy auch als Taschenlampe und Navigationsgerät nutzen. Wie im EDC beschrieben, solltest du auch eine Powerbank dabeihaben, damit du dein Smartphone auch unterwegs aufladen kannst.

Fallen dir noch weitere Tipps für den Alltag und das “normale” Leben ein?

Add Comment

Click here to post a comment

Jeden Samstag um 10 Uhr ein neuer Artikel.

Mein Buch bei Amazon: