Prepping mit wenig Geld

Prepper können sich oft durch das schiere Volumen der Vorräte, dass sie benötigen, überfordert fühlen. Tatsächlich kann es Tausende von Euro kosten, sich auf ein Krisen-Szenario selbst für nur eine Person vorzubereiten. Die meisten Menschen, die sich auf eine Krise vorbereiten wollen, haben keine unbegrenzten Mittel zur Verfügung, sondern müssen mit sehr wenig Geld auskommen.
Das Wichtigste, um sicherzustellen, dass du überleben kannst ist natürlich Wissen. Wissen und Überlebensfähigkeiten helfen dir, in jeder Situation zu überleben.
Aber Wissen allein reicht nicht. Prepping ohne einen Vorrat macht im Normalfall wenig Sinn. Lasse dich nicht durch die möglicherweise hohen Kosten, die vor dir liegen, abschrecken

Hier einige Tipps, um auch mit einem kleinen Budget zu preppen

Inventur machen

Dies ist der erste wichtige Schritt. Du wirst vielleicht überrascht sein, was du schon an Vorräten hast, an die du bisher gar nicht gedacht hast. Wenn du bei einer Inventur aufschreibst, was du bereits an Vorräten und Ausrüstung hast, weißt du genau, was du nicht nochmal kaufen und gibst nicht nochmal unnötig Geld aus.
Anhand deines Inventars kannst du nun eine genaue Liste von Dingen erstellen, die du noch besorgen musst.

Lege dein Budget fest

Es hat keinen Sinn, all dein Geld für die Zukunft auszugeben, wenn du die Gegenwart nicht genießen kannst.
Wenn du also pleite gehst, nur weil du alles Geld für Vorräte ausgibst, macht das keinen Sinn. Du musst entscheiden, wie viel du realistisch für deine Vorbereitungen ausgeben kannst.

Wieviel kannst du pro Monat fürs Prepping extra ausgeben? Sieh es als Art Versicherungsbeitrag, den du regelmäßig zahlen musst.

Schritt für Schritt

Natürlich möchtest du am liebsten den nächsten Großmarkt stürmen und deinen Lagerbestand sofort komplett auffüllen. Wenn du über genug Geld verfügst, kannst du das natürlich schon so machen.
Für die Mehrheit von uns ist es jedoch schwer genug, die Lebensmittel, die wir brauchen, innerhalb eines Monats zu kaufen, geschweige denn genug, um einen angemessenen Notvorrat anzulegen. Aber das sollte dich nicht aufhalten.
Selbst wenn du nur eine zusätzliche Dose Fertignahrung auf einmal kaufen kannst, kaufen sie. Du wirst überrascht sein, wie schnell sich selbst eine Dose oder ein Kasten Wasser mehr zu einem schönen Vorrat summieren können.

Nutze Sonderangebote

Einige Prepper sind echte Schnäppchenjäger. Es ist auch nicht sonderlich schwer heutztage, die vielen Gutscheine, Sonderangebote und Rabatte (ob Online oder Offline) zu finden und clever zu nutzen. Nicht nur die Werbung in deinem Briefkasten kannst du nutzen, sondern auch die vielen Vergleichsportale im Internet.

Aber Achtung! Auch wenn Sonderangebot draufsteht, solltest du immer prüfen ob es sich wirklich um ein solches handelt oder ob da der Rabatt nicht vorab auf den Preis aufgeschlagen wurde. Das siehst du am Besten am Kilo- oder Stückpreis.

Nutze Ein-Euro-Läden

Wenn es um günstige Waren geht, ist es schwierig, etwas günstiger als einen Ein-Euro-Laden zu finden. Daher ist es ein großartiger Ort, um sich mit den kleinen Dingen zu versorgen: Hygieneartikel, Erste-Hilfe-Sets, Grundnahrungsmittel, Spiele für Kinder, Besteck und Geschirr, Batterien und vieles mehr.

Auch wenn die Qualität nicht immer die Beste ist, ist es trotzdem eine gute Möglichkeit günstig an Ausrüstung und Vorräte zu kommen.

Konzentriere dich auf die fünf wichtigsten Gegenstände

Wenn du an deine Grundbedürfnisse in einer Notsituation denkst, denke daran, was eine Person wirklich braucht, und konzentrieren dich auf diese Dinge. Lebensmittel, Wasser, hygienische Bedürfnisse, Erste Hilfe und Medizin sowie Licht.
Nahrung und Wasser sind offensichtlich und vielleicht das wichtigste. Die Versorgung mit Lichtquellen, ob batteriebetrieben oder mit Gaslampen, ist für jeden Prepper ein Muss. Hygienische und medizinische Hilfsmittel helfen, in jeder Situation sauber und gesund zu bleiben.

Wenn du mit einem knappen Budget arbeitest, ist es am einfachsten erstmal diese Grundlagen abzudecken.
Du musst also nicht reich sein um ordentlich zu preppen sondern nur clever und blickig.

One Comment on “Prepping mit wenig Geld

  1. Danke für den Beitrag. Im Umgang mit Geld ist nicht jedermann sehr geübt – ein Budget ist sicher der richtige Weg. Der lässt sich aber auf einen gesamtheitlichen Umgang ausdehnen: Wie viel brauchts für Wohnen, Krankenkasse und Essen. Welche Luxusgüter leiste ich mir und worauf kann ich verzichten.

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