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Prepping

Prepping und Umweltschutz

Beim Prepping geht es vor allem darum sich auf kommende Krisen und Katastrophen vorzubereiten. Aber auch das Vermeiden von Krisen und Katastrophen gehört dazu, z.B. Brandschutz, auf die eigene Gesundheit zu achten etc. Die größte Krise die uns Menschen aber bevorsteht, bzw. in der wir bereits bis zum Halt drin stecken ist der Klimawandel und die Zerstörung unserer Umwelt.

Ja, ich glaube, dass der menschgemachte Klimawandel real ist!
Das der Klimawandel bereits da ist merken auch wir in Deutschland. Die Wetterextreme, wie stärkere Stürme, Hitzewellen und Dürre nehmen auch bei uns immer weiter zu und verursachen jedes Jahre Schäden in Millionenhöhe und diese Kosten steigen jedes Jahr.
In Deutschland haben wir dabei sogar noch Glück. In Nordamerika nimmt die Stärke von Hurricanes, Tornados und Billzards, die jedes Jahr zu. Wir sind hier auch (noch) nicht vom steigenden Meeresspiegel betroffen, wie die Inselstaaten im Pazifik. Auch Ernteausfälle durch Dürren können wir in Europa durch Importe noch gut kompensieren, so dass wir als Verbraucher davon eigentlich kaum was mitbekommen. Anders in Afrika wo die Menschen ihre komplette Lebensgrundlage verlieren, verhungern oder aus dem Land fliehen müssen, da sie andernfalls sterben würden.

Aber nicht nur die Veränderungen des Klimas sind ein großes Problem. Auch die Unmengen an Müll (vor allem Plastikmüll) die produziert werden sind ein Problem.
Mit der Menge an Plastikmüll, den die Menschheit in nicht einmal 100 Jahren angehäuft hat, werden wir und insbesondere die nächsten Generationen zu kämpfen haben. Schätzungen zufolge werden bis 2025 mehr Plastik als Fische in unseren Ozeanen schwimmen. Das Schlimme daran: Plastik wird nicht biologisch abgebaut, sondern zerfällt in seinem Jahrhunderte andauernden Zersetzungsprozess in immer kleinere Stücke, die über die Luft, Nahrung und Wasser von Menschen und Tieren aufgenommen werden können. Wir müssen JETZT handeln, um auch zukünftigen Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Das Thema Umweltzerstörung und Nachhaltigkeit sind sehr komplex aber auch extrem wichtig. Jeder vernünftig denkende Mensch sollte sich damit auseinandersetzen und auch damit was man selbst dazu beiträgt die Umwelt, unseren Planeten und damit unsere Lebensgrundlage zu erhalten.

5 einfach Tipps für mehr Nachhaltigkeit in deinem Leben, die du sofort umsetzen kannst

1. Weniger Fleisch essen
Laut Schätzungen ist die Fleisch- und Milchproduktion in der EU für 12-17 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die globale Viehwirtschaft produziert weltweit mehr Treibhausgasemissionen als alle Autos, Flugzeuge, Züge und Schiffe zusammen.
Das bedeutet nicht, dass du jetzt gleich Veganer oder Vegetarier werden musst. Wenn du aber deine in deiner Ernährung zudem Fleisch- und Milchprodukte reduzierst und stattdessen vermehrt auf pflanzliche Lebensmittel setzt kann dies den Druck, den die Landwirtschaft auf die Umwelt ausübt, verringern. Und gesünder ist es auch noch.

2. Ökostrom beziehen
Die Energiewirtschaft hat in Deutschland den mit Abstand größten Anteil an den CO2-Emissionen. Mit deiner Umstellung auf Ökostrom unterstützt du den Kohleausstieg, treibst die Energiewende voran und sparst unmittelbar CO2-Emissionen.
Ein Wechsel des Stromanbieters ist ganz leicht. Achte allerdings darauf, dass du zu einem echten Ökostromanbieter wechselst und nicht zu einem der nur Green Washing betreibt. Ich beziehe meinen Strom bereits seit über 10 Jahren bei der Naturstrom AG.

3. LED Leuchtmittel statt Glühbirnen nutzen
LED-Leuchtmittel benötigt bis zu 90 Prozent weniger Strom als normale Glühbirnen. Wenn pro Haushalt nur eine Glühbirne gegen eine LED ausgetauscht wird, kann dafür ein komplettes Kohlekraftwerk abgeschaltet werden.

4. Plastik vermeiden
Weltweit werden jährlich über 600 Milliarden Plastiktüten verbraucht, davon allein in Deutschland etwa sechs Milliarden. Für Plastik werden wertvolle Ressourcen verbraucht und recycelt wird von diesem wertvollen Material nur wenig. Plastikinseln in den Meeren und Mikroplastik im Trinkwasser machen deutlich, dass schon viel zu viel dieses Zivilisationsmülls Land und Meer belastet. Auf Einwegplastik verzichten ist der erste und einfachste Schritt. Sein Leben dauerhaft umzustellen und mit deutlich weniger Plastik auszukommen ist vielleicht am Anfang schwierig aber auf jeden Fall möglich. Tipps zur Plastikvermeidung und Alternativen gibt es im Internet zu Hauf. Plastikfreie Drogerieartikel findest du hier.


5. Nutze das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel

Du musst nicht jede kleine Strecke mit dem Auto fahren. Gerade in Städten sind öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad eine viel kostengünstigere Möglichkeit als das Auto, das meistens auch 95% der Zeit nur rumsteht.

Beim Thema Klimawandel dürfen wir nicht nur an unsere eigene Lebenssituation denken sondern sollten global und als eine vereinte Menschheit handeln. Ein Mensch alleine kann nichts gegen Umweltzerstörung, Plastikmüll oder den Klimawandel tun, dass ist klar. Aber wir können und sollten alle(!) einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kinder noch einen lebenswerten Planeten haben.
Wir müssen jetzt was dafür tun und nicht später!

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