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Nahrung Prepping

Seven Oceans – Notfallwasser

Das Thema Wasser ist eines der wichtigsten, wenn es um das Thema Preppen geht. Wie soll man hunderte Liter an Wasser einlagern. Schließlich kann auch Wasser irgendwann verderben.
Diesem Problem kann man, zumindest zu einem Teil, mit dem Seven Oceans Emergency Drinking Water begegnen.

Dieses Wasser ist ursprünglich als ein Teil der Notfallausrüstung von Rettungsinseln auf Schiffen entwickelt worden. Laut Hersteller ist das Wasser mindestens 5 Jahre haltbar und kann dabei sogar großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein, ohne, dass dies an der Haltbarkeit etwas ändert.
Der Hersteller compact ist eine norwegische Firma, die sich auf die Herstellung von Notfallnahrung spezialisiert hat. Auch das berühmte BP-5 ist von dieser Firma.

Das Wasser ist licht- und luftdicht verpackt in einer sehr stabilen Schutzverpackung, über die man angeblich sogar mit dem Auto fahren kann.
Allein von der Verpackung her kann man vermuten, dass die Haltbarkeit wesentlich länger als 5 Jahre ist. Eine unbegrenzte Haltbarkeit, die bei manchen Händlern angegeben wird, halte ich aber nicht für glaubwürdig.
Die Packung selbst enthält insgesamt 500 ml Wasser und laut dem Hersteller soll man maximal eine solche Packung am Tag zu sich nehmen. Warum sie diese Empfehlung geben habe ich leider nicht herausgefunden. Ich vermute mal, dass dies die Empfehlung dafür ist, wenn man auf einer Rettungsinsel festsitzt. Mit 500 ml hat man wenigstens etwas getrunken und kann seinen Vorrat länger strecken damit er bis zur Rettung reicht. Da man sich ja dann auch nicht groß bewegt, kann ich mir schon vorstellen, dass man damit auskommen kann. Bei einem Crash an Land reichen 500 ml am Tag natürlich nicht zum überleben.

Nach dem Öffnen der Packung ist mir als erstes aufgefallen, wie wenig 500 ml tatsächlich sind. Jetzt liegen hier vor mir 5 (Plastik)Packungen mit je 2x 50 ml Inhalt.
Das aufreißen geht super leicht. Da muss man aufpassen, dass man nichts verschüttet. Ich habs nicht hin bekommen so ein Wasserpäckchen nur ein bisschen aufzureißen. Statt dessen reißt es immer über die komplette Länge auf. Jetzt muss man echt vorsichtig trinken um nichts zu verschütten. 50 ml sind für mich ein großer Schluck und geht auf einmal runter. Allerdings bin ich auch recht groß und konnte mir daher den kompletten Inhalt auf einmal in den Mund schütten. Kleinere Personen müssen hier vielleicht mehr aufpassen als ich.

Schmecken tut das Wasser … wie Wasser mit Plastikgeschmack halt. Das Plastik riecht etwas streng aber das Wasser ist vollkommen okay.

Fazit:
Als Wasservorrat allein würde ich das Seven Ocean Drinking Water nicht empfehlen. Dafür ist es mir zu teuer.
Allerdings finde ich es super als Wasservorrat für den Fluchtrucksack und auch als Notfall Wasser im Auto. Gerade im Auto ist die Haltbarkeit bei Temperaturschwankungen ein extremer Vorteil.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man dieses Wasser im Notfall auch gut als Tauschmittel benutzen kann.

Ich selbst werde mir auf jeden Fall noch ein paar Kisten davon, nach und nach dazu kaufen um eine einfach zu lagernde Alternative zu meinem normalen Wasservorrat zu haben.

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